{"id":49,"date":"2014-11-14T10:13:59","date_gmt":"2014-11-14T09:13:59","guid":{"rendered":"http:\/\/shkoder.net\/go\/de\/?p=49"},"modified":"2020-09-28T02:46:36","modified_gmt":"2020-09-28T00:46:36","slug":"primo-shllaku-auf-deutsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shkoder.net\/de\/primo-shllaku-auf-deutsch\/","title":{"rendered":"Primo Shllaku auf Deutsch"},"content":{"rendered":"<p><i>Albanische Literatur<\/i><\/p>\n<p><center><b>Auf Deutsch von <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=32\">Hans-Joachim Lanksch<\/a><\/b><br \/>\n<a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=34\">Arshi Pipa<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=27\">Brikena Smajli<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=38\">Frederik Rreshpja<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=41\">Gazmend Krasniqi<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=43\">Ledia Dushi<\/a><br \/>\n| <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=46\">Martin Camaj<\/a> | <b>Primo Shllaku<\/b> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=52\">Ridvan Dibra<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=60\">Stefan \u00c7apaliku<\/a> | <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=29\">Sokol Zekaj<\/a><\/center><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Einige Verfasser von Shkodra \u00fcbersetzt auf Deutsch von <a href=\"http:\/\/shkoder.net\/de\/?p=32\">Hans-Joachim Lanksch<\/a><\/em><\/p>\n<h3><strong>PRIMO SHLLAKU (1947)<\/strong><\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.shkoder.net\/images\/shkodra\/primo_shllaku.jpg\" alt=\"Primo Shllaku\" width=\"200\" align=\"right\" border=\"0\" \/> Der 1947 in Shkod\u00ebr geborene, aus einer K\u00fcnstlerfamilie stammende <strong>Primo Shllaku<\/strong> bezeichnet sein 1994 erschienenes, 100 Gedichte umfassendes Buch &#8222;Nachtblumen&#8220; als Anthologie, es ist eine Auswahl aus den lyrischen Seismographien, die er w\u00e4hrend 25 Jahren heimlich verfa\u00dft hat, in einer Zeit, in der, wie es in einem seiner Gedichte hei\u00dft, &#8222;die toten Musen kein Skelett hinterlie\u00dfen\/sondern Gras auf den Augen der Greise&#8220;. Alle seine Texte sind, wie er im Vorwort &#8222;An den Leser&#8220; sagt, &#8222;im Schatten gewachsen und gereift. Das kann ihr Tod sein, aber auch ihre Ehre&#8220;. Seine Dichtung, so sagt der Autor, ist Zeitzeugin der Generation der um 1950 Geborenen, der ungl\u00fcckseligsten aller heute in Albanien lebenden Generationen, die in ihrer Jugend in den siebziger Jahren die Diktatur voll und ganz zu schmecken bekam, in einer Gesellschaft voller &#8222;moralischer Zwerge&#8220; und in einer &#8222;Atmosph\u00e4re, die das Jenseits grunds\u00e4tzlich leugnete und dann auch noch verstohlen und nach und nach daranging, das diesseitige Leben des Menschen au\u00dferhalb des Gesetzes zu stellen&#8220;. Und: &#8222;Wir gelangten an die Grenzen der Existenz, ins soziale Koma, zum SCHWEIGEN und bauten dort unser letztes Nest. Das war die erste Chance, \u00fcberleben zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Shllakus Gedichte spiegeln die Alptr\u00e4ume einer Generation und einer ganzen Nation wider, legen Zeugnis ab vom Kampf um intellektuelles, emotionales und moralisches \u00dcberleben. Seine erst 1994 publizierten Gedichte sind nicht w\u00e4hrend tats\u00e4chlicher Inhaftierung entstanden wie die Gedichte der albanischen writers in prison, Laz\u00ebr Radi (1916-1998), Arshi Pipa (1920-1997), Kas\u00ebm Trebeshina (*1926), Daut Gumeni (*1943), der als politischer Gefangener 23 Jahre eingesperrt war, oder Visar Zhiti (1952), der, ohne literarische Dissidenz betrieben zu haben, durch die Willk\u00fcr der Machthaber acht Jahre lang in einem der menschenunw\u00fcrdigsten Gef\u00e4ngnisse Albaniens Zwangsarbeit in Kupferminen leistete. Shllaku war kein offener Dissident und jahrelanger politischer H\u00e4ftling wie der todesmutige Trebeshina. Er hat nicht gesessen wie Kudret Kokoshi (1907-1991) oder Zef Zorba (1920-1993) und viele andere, sein Knast war der tagt\u00e4gliche Wahnsinn der irrsinnigen Alltagsrealit\u00e4t und pervertierten Normalit\u00e4t einer Geist, Freiheit und W\u00fcrde t\u00f6tenden Diktatur.<\/p>\n<p>Er fiel nicht in Ungnade wegen seiner Verse &#8211; er schrieb sie vor aller Welt verborgen, weil er schrieb, was man im Totalitarismus nicht schreiben darf: Verse auf die Liebe, zum Beispiel. Seine Gedichte sind keine Beschreibung erlebten Unrechts wie bei Visar Zhiti oder Ferdinand Laholli (*1960), der in der uns\u00e4glichen Trostlosigkeit des gleichen s\u00fcdalbanischen Verbannungsortes aufwuchs wie sein Lyrikerkollege Jozef Radi (*1957, Sohn von Laz\u00ebr Radi). Die Gedichte des Primo Shllaku sind nur ausnahmsweise direkte Anklagen wie das knappe Gedicht &#8222;Das perfekte Verbrechen&#8220;, sie sind aus Schweigen geborene Seelenbilder, Schattenrisse, in denen sich die Bitternis der Realit\u00e4t im innersten Erleben des Dichters malt.<\/p>\n<p>Shllaku hat seinem ersten Gedichtband einen zweiten folgen lassen, ein dritter Band ist im Entstehen begriffen. Die Literaturkritik in Albanien hat sein Werk bisher, wie er es formuliert, &#8222;mit Schweigen bombardiert&#8220;. Nicht umsonst findet sich in einem seiner Gedichte die Zeile &#8222;Schweigen &#8211; die einzige Wissenschaft&#8220;. Die hier ver\u00f6ffentlichten Gedichte wurden auf Deutsch erstmalig in der Zeitschrift Akzente (Nr. 3\/1997) ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><center>von <b>Hans-Joachim Lanksch<\/b><\/center><\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><b>PRIMO SHLLAKU<\/b><\/p>\n<p><b>EINE WUNDE <\/b><\/p>\n<p>Sieh, dies war mein Blut.<br \/>\nVor einem Augenblick scho\u00df es mir durchs Herz.<br \/>\nNimm dieses Blut und h\u00e4ng es an deinen Himmel<br \/>\nals Sonne.<br \/>\nGeht es nicht,<br \/>\nnimm es als Mond.<br \/>\nGeht es wieder nicht,<br \/>\nnimm es wie es ist,<br \/>\nals Blut<br \/>\ndas vor einigen Augenblicken<br \/>\ndurch mein Herz scho\u00df,<br \/>\nund vielleicht sah es dort<br \/>\nim roten Dunkel<br \/>\ndeine Augen voll Licht.<\/p>\n<p>1983<\/p>\n<p><b>TOTENMESSE F\u00dcR MEINE VERSE<\/b><\/p>\n<p>Gelebt habt ihr zwischen zwei Feuern.<br \/>\nDas erste &#8211; das der Geburt.<br \/>\nEure Geb\u00e4rmutter ist erkaltet.<br \/>\nDas zweite &#8211; das des Brennens.<br \/>\nMein Ged\u00e4chtnis<br \/>\nnimmt euch nicht auf.<br \/>\nLautlos<br \/>\nentfaltet ihr euch,<br \/>\nFlammen lecken an euch.<br \/>\nGrablos,<br \/>\nsteinlos,<br \/>\nunter einem H\u00fcgel Asche<br \/>\nliegt ihr.<br \/>\nAuch dieses Lied<br \/>\nsang ich euch,<br \/>\nauch diese Totenklage<br \/>\num euch,<br \/>\nihr mir Geborenen, Gestorbenen,<br \/>\nS\u00f6hne hei\u00dfesten Vergessens.<br \/>\nDie Nacht ruft euch als Sterne,<br \/>\nder Tag t\u00f6tet euch als Sterne.<\/p>\n<p>(Ohne Datum)<\/p>\n<p><b>ROTES ZIMMER<\/b><\/p>\n<p>Hoher Berg<br \/>\nFreier Fall<br \/>\nTod des Augenblicks.<\/p>\n<p>Lippen sind dort<br \/>\nEin Berg Fleisch<br \/>\nDas Boot l\u00e4uft nicht aus<br \/>\nDie Welle ist hei\u00df.<\/p>\n<p>Nenn mich etwas Nahes<br \/>\nHimmel, zum Beispiel.<br \/>\nIch nenne dich dann Herz.<br \/>\nEtwas Fernes.<\/p>\n<p>Das Blut kehrt wieder<br \/>\nDiesmal bringt es den Stein<br \/>\nIch werde dich alleinlassen<br \/>\nRot wird das Zimmer sein.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p><b>ET\u00dcDE<\/b><\/p>\n<p>1.<br \/>\nLieb mich fest, Geliebter.<br \/>\nHeute wird mein K\u00f6rper, vielleicht, leichter sein<br \/>\nund meine Spur tiefer.<\/p>\n<p>2.<br \/>\nDu bist wie der Berg.<br \/>\nHast deine Winde<br \/>\nBlumen &#8230;<br \/>\nH\u00f6hlen &#8230;<\/p>\n<p>3.<br \/>\nEin wenig Geduld, Geliebte,<br \/>\nund an meine T\u00fcr, die vertrauteste,<br \/>\nwird mein Blut<br \/>\nden Stein dir bringen.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p><b>SOMMERLIED<\/b><\/p>\n<p>Das Meer schlicht<br \/>\nDie Welle klar<br \/>\nLebenslang die Bewegung.<\/p>\n<p>Wogende Fl\u00e4che begieriger Wellen,<br \/>\nwogender Boden wie ewige Jungfr\u00e4ulichkeit,<br \/>\nSchwimmer in der Ferne<br \/>\nSonne in Abwesenheit<br \/>\nhochstehend,<\/p>\n<p>Wind<br \/>\netwas Wind<br \/>\nviel Wind<br \/>\nOrkan von Wind auf neugieriger Haut<br \/>\ndie es versteht<br \/>\nSteine im Sand zu erkennen.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p><b>WUNSCH<\/b><\/p>\n<p>Eine Flasche<br \/>\nzwei &#8230;<br \/>\ndrei &#8230;<br \/>\nviele Flaschen<br \/>\nFlaschen mit abgebrochnem Hals<br \/>\nsie drehen<br \/>\nbei\u00dfen<br \/>\nohne Steigerung<br \/>\neins &#8230;<br \/>\nzwei &#8230;<br \/>\ndrei &#8230;<br \/>\nebensoviele rosige Nabel<br \/>\ndoch keine kindlichen.<br \/>\nDanach<br \/>\nm\u00f6cht ich fliegen,<br \/>\nwenn ich kann,<br \/>\nm\u00f6chte Fl\u00fcgel haben,<br \/>\nnicht wie ein Engel<br \/>\nauch nicht wie ein Vogel,<br \/>\nwie ein freier Mensch<br \/>\nder einfach geht &#8230;<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p><b>FELDER DER NACHT<\/b><\/p>\n<p>Auf Feldern der Nacht starkes Zittern,<br \/>\nSchreie,<br \/>\nGespenster gar.<br \/>\nDer Mond in der Ecke eine altbekannte Scheibe<br \/>\nist das einzige Gedenken des Tages der kommt.<br \/>\nUnter der Erde<br \/>\ndein kalter K\u00f6rper<br \/>\nund ich mu\u00df alles behalten.<br \/>\n\u00dcber der Erde<br \/>\ndein hei\u00dfer K\u00f6rper<br \/>\nund ich kann alles vergessen.<\/p>\n<p>H\u00f6r zu!<br \/>\nDie Nacht lebt.<br \/>\nDie Nacht ist lebendig.<br \/>\nWir sind Zeichen.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p><b>BERGE<\/b><\/p>\n<p>Eine Kiefer am Berg &#8230;<br \/>\nSchnee &#8230;<br \/>\nFern &#8230;<br \/>\nNebel &#8230;<br \/>\nIch.<br \/>\nHier.<br \/>\nDer Tisch<br \/>\nhat oben<br \/>\nH\u00e4nde,<br \/>\nH\u00e4nde gegen\u00fcberliegend.<br \/>\nMeine.<br \/>\nZwischen uns<br \/>\nnur eine Glasscheibe<br \/>\ndie noch vibrieren kann.<br \/>\nAuch dieses Mal<br \/>\nwird der Maler<br \/>\nnicht sterben.<\/p>\n<p>Razna, 1986<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>AUGEN<\/b><\/p>\n<p>(<em>Triptychon<\/em>)<\/p>\n<p>Dieser Mensch hat Augen voller Jod.<br \/>\nF\u00fcr ihn bin ich gelb,<br \/>\ngelb,<br \/>\ndenn seine Augen sind voller Jod.<\/p>\n<p>Dieser Mensch hat Augen, gesprenkelt wie die der Katze.<br \/>\nF\u00fcr ihn bin ich eine Maus,<br \/>\nMaus,<br \/>\ndenn seine Augen sind gesprenkelt wie die der Katze.<\/p>\n<p>Dieser Mensch hat Augen wie gekochte Eier.<br \/>\nF\u00fcr ihn habe ich keine Arme,<br \/>\ndenn aus gekochten Eiern<br \/>\nschl\u00fcpfen keine K\u00fcken.<\/p>\n<p>1987<\/p>\n<p><b>EINE VERLASSENE KIRCHE<\/b><\/p>\n<p>Dahinter, der Berg.<br \/>\nDer einsame Baum<br \/>\nist das Satzzeichen ihres Schweigens.<br \/>\nDie Zikaden sind fort &#8230;<br \/>\nDie Kan\u00e4le ihrer Lieder sind leer.<br \/>\nWolken kommen herein.<br \/>\nDer Berg hat ihren Schatten auf der Brust.<br \/>\nEine Stra\u00dfe die zu mir heraufklettert<br \/>\nund hinuntersteigt wenn ich erst dort oben bin.<br \/>\nDer Himmel beginnt unterm Dach.<br \/>\nStimmen von Menschen die einst lebten.<br \/>\nH\u00e4tte die Stimme ein Knochenger\u00fcst<br \/>\ndann h\u00e4tte dieses Geb\u00e4ude innen<br \/>\neinen gewaltigen Knochen.<br \/>\nEin Gef\u00e4\u00df &#8230;<br \/>\nDas Gef\u00e4\u00df umschlo\u00df Wasser.<br \/>\n\u00dcberall kann jetzt das Wasser sein.<br \/>\nDas Wasser ist erl\u00f6st.<br \/>\nEingeh\u00fcllt in das leere Laken des Vormittags,<br \/>\nl\u00e4dt mich das Geb\u00e4ude ein, auf den Berg zu steigen &#8230;<\/p>\n<p>1987<\/p>\n<p><b>DIE MALE<\/b><\/p>\n<p>Im Anfang war das Meer &#8230;<br \/>\nDas Meer und sp\u00e4ter das Ufer.<br \/>\nJetzt sind es drei:<br \/>\nMeer, Ufer und Melancholie.<\/p>\n<p>Das Wasser war frisch.<br \/>\nWasserfall ist es jetzt.<\/p>\n<p>Das erste Mal warst du jung,<br \/>\ndein Leben war ungereift:<br \/>\neine erste Frucht warst du.<br \/>\nDein Herz eine Knospe<br \/>\nund wir die wir Zeit hatten &#8230;<\/p>\n<p>das zweite Mal<br \/>\nwar dein Herz aufgegangen.<br \/>\nD\u00fcfte brannten &#8230;<br \/>\nDargebracht warst du<br \/>\nopfergleich.<\/p>\n<p>1987<\/p>\n<p><b>IKS = X*<\/b><\/p>\n<p>Er war das Ma\u00df unserer Freiheit.<br \/>\nW\u00e4hrend er einen anderen Namen hatte,<br \/>\nw\u00e4hlten wir das Schweigen.<\/p>\n<p>1989<\/p>\n<p><b>PERFEKTES VERBRECHEN<\/b><\/p>\n<p>Einem Diktator<\/p>\n<p>Er s\u00e4te auf den Acker des L\u00e4chelns gelben, georgischen Mais.<br \/>\nVerpflanzte Zahncreme und Zahnb\u00fcrste in den au\u00dfergesetzlichen Raum.<\/p>\n<p>1992<\/p>\n<p><b>DER KOPF DES HAHNS<\/b><\/p>\n<p>Auf der Wiese der Kopf eines Hahns der kr\u00e4hte.<br \/>\nDas Auge unten<br \/>\nauf einem scharfen Grashalm<br \/>\nstechend wie Worte.<br \/>\nDas Auge oben<br \/>\nzugewandt einem Himmel<br \/>\nschweigensweit.<br \/>\nSein Blick wie eine rhetorische Frage.<br \/>\nHimmel &#8211; die einzige Freiheit.<br \/>\nSchweigen &#8211; die einzige Wissenschaft.<br \/>\nLiebe &#8211; die einzige Dimension.<\/p>\n<p>1989<\/p>\n<p><b>MUSSTE MAN UNBEDINGT STERBEN<\/b><\/p>\n<p>Der Himmel \u00fcberm Fa\u00df des Kopfes war schwer<br \/>\nIch sah meine Knie sich beugen.<\/p>\n<p>Der Himmel \u00fcber meinem Bauch war schwer<br \/>\nIch h\u00f6rte meinen Nabel der schrie.<\/p>\n<p>Die Erde \u00fcber mir war schwer<br \/>\nIch sp\u00fcrte meine H\u00e4nde sprie\u00dfen.<\/p>\n<p>1992<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8212; <em>\u00dcbersetzung aus dem Albanischen: <b>Hans-Joachim Lanksch<\/b><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albanische Literatur Auf Deutsch von Hans-Joachim Lanksch Arshi Pipa | Brikena Smajli | Frederik Rreshpja | Gazmend Krasniqi | Ledia Dushi | Martin Camaj | Primo Shllaku | Ridvan Dibra | Stefan \u00c7apaliku | Sokol Zekaj Einige Verfasser von Shkodra \u00fcbersetzt auf Deutsch von Hans-Joachim Lanksch PRIMO SHLLAKU (1947) Der 1947 in Shkod\u00ebr geborene, aus 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